Warum airfryer so beliebt sind
Die große Attraktion an Airfryern liegt darin, dass sie mit minimalem Öleinsatz arbeiten. Das spricht besonders alle an, die sich gesund ernähren wollen, aber den Geschmack von frittierten Gerichten nicht missen möchten. Hersteller betonen, dass man mit einem Airfryer den Fettkonsum senken kann.
Gleichzeitig gibt’s aber auch weniger offensichtliche Risiken, die man nicht übersehen sollte. So sorgt die Sicherheit der verwendeten Materialien – zum Beispiel bei hohen Temperaturen – immer wieder für Gesprächsstoff.
Versteckte gefahren und materialien
Ein großes Thema ist, aus welchen Materialien Airfryer gemacht sind. Manche Modelle nutzen Kunststoffteile, die bei starker Hitze Stoffe abgeben können, die nicht unbedingt gut für die Gesundheit sind. Deshalb ist es wirklich wichtig, beim Kauf darauf zu achten, dass das Gerät qualitativ hochwertig ist und Zertifikate aufweist. Geräte sollten klar als BPA- und phthalatfrei gekennzeichnet sein, um den Kontakt mit schädlichen Chemikalien zu vermeiden.
Ein Beispiel: Martine, die ihren Airfryer regelmäßig nutzt, bemerkte nach ein paar Monaten einen merkwürdigen Geruch. Nach etwas Recherche fand sie heraus, dass die Innenbeschichtung ihres Geräts durch die hohe Hitze anfing, sich zu zersetzen. Aus Sorge um ihre Gesundheit hat sie sich dann entschieden, den Airfryer nicht mehr zu verwenden.
Öko-Aspekte und nachhaltigkeit
Neben den gesundheitlichen Fragen darf man auch die Umwelt nicht außer Acht lassen. Airfryer sind zwar energiefreundlicher als viele herkömmliche Öfen und helfen so, den Stromverbrauch zu senken. Aber was ihre Lebensdauer und den späteren Müll betrifft, gibt es doch Bedenken. Viele dieser Geräte bestehen aus Komponenten, die schwer recycelbar sind – was den Elektroschrott vergrößern kann.
Auch die vergleichsweise kurze Nutzungsspanne der Geräte kann dazu führen, dass man öfter neue kauft. Das könnte den anfänglichen Energiespareffekt wieder zunichtemachen. Deshalb ist es sinnvoll, sich für Modelle mit längeren Garantien und einem guten Ruf beim Kundenservice zu entscheiden.
Tipps zur sicheren nutzung
Um Risiken im täglichen Gebrauch zu minimieren, sollte man den Zustand des Airfryers regelmäßig überprüfen – vor allem die inneren Teile. Es zahlt sich aus, auf Geräte zu setzen, die klar über ihre Materialien informieren. Außerdem ist es empfehlenswert, auf Marken zu vertrauen, die bei den Kunden gut ankommen.
Wer sich der möglichen Gefahren bewusst ist, trifft so eine informierte Entscheidung beim Kauf und der Nutzung eines Airfryers. Auch wenn die einfache und schnelle Zubereitung verlockt, sollten gesundheitliche und ökologische Aspekte immer mitbedacht werden. Letztlich ist es an jedem selbst, wachsam zu bleiben und sowohl den eigenen Gesundheitsaspekt als auch den Umweltschutz ins Auge zu fassen. Ein bedachter Umgang kann letztlich nicht nur die eigene Gesundheit fördern, sondern auch dazu beitragen, unsere Umwelt nachhaltiger zu gestalten.